Das Heinrich-Böll Gymnasium bietet wie vom Kultusministerium vorgesehen Verkehrserziehung in unterschiedlichen Bereichen, Klassen und Jahrgangsstufen an.
Im Rahmen der Sicherheitserziehung für die 5. Klassen bieten wir ein Auffrischungstraining der Verkehrserziehung der Grundschulen an. Regeln, Verkehrszeichen und die Ausstattung eines verkehrssicheren Fahrrads werden genauso wiederholt wie das rücksichtsvolle Verhalten im Straßenverkehr.
Für die Oberstufe besteht mit dem "Crash-Kurs NRW" ein Vortragsangebot. Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung zu bewirken. Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den meisten Fällen passieren, weil die Fahrer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist leider überproportional hoch.
Themen der Verkehrserziehung werden nicht zuletzt integrativ in vielen Schulfächern aller Jahrgangsstufen aufgegriffen. Insbesondere in den Schulbüchern der Fächer Erdkunde, Politik, Mathematik, Physik, Praktische Philosophie und Religion werden entsprechende Fragestellungen behandelt.
Verantwortlich für die Verkehrserziehung ist z.Z. Herr Breuer.